Jusos Zollernalb

„Den Einkauf bei Ikea kann sich nicht jeder leisten“ - Jusos aktiv im Sozialkaufhaus Zollernalb

Pressemitteilungen

Die SPD-Jugend tourt weiterhin durch Einrichtungen des Zollernalbkreises: #JusosPackenAn führte die jungen Genossen letztens ins Sozialkaufhaus nach Balingen. 

 

Die Idee hinter #JusosPackenAn ist simpel: Gemeinsame Diskussionen sind den Jusos nicht genug, sie wollen selbst Eindrücke sammeln und Ehrenamtliche bei ihrer Arbeit unterstützen. Genau darüber freute sich Nathalie Hahn, die erste Vorsitzende des Sozialkaufhaus-Vereins. Nach der Begrüßung verteilten Hahn und ihre Mitstreiter sofort Aufgaben an die Jungsozialisten: Vor allem im Möbellager gab es einiges zu tun, beim Aufräumen, Ordnen und Beschriften konnten die helfenden Hände gut gebraucht werden. 

Im Anschluss erklärte Hahn die Entstehungsgeschichte des Sozialkaufhauses. Zu Beginn des Jahres konnte das Sozialkaufhaus nach großen Mühen von Engagierten in den ehemaligen Räumlichkeiten der Möbelfabrik Erhard seine Türen öffnen - vom ersten Tag an sei die Nachfrage hoch gewesen. Menschen, die ihre Bedürftigkeit beispielsweise durch einen Hartz IV- oder Wohngeldbescheid nachweisen können, dürfen dort einkaufen. Von Tischen über Betten bis hin zu Schränken werden Möbelstücke gegen ein geringes Entgelt angeboten. „Für viele Leute ist der Einkauf bei Ikea oder Möbel Rogg aus finanziellen Gründen undenkbar“, hob Hahn hervor. Davon seien die unterschiedlichsten Personen betroffen - längst nicht nur Arbeitslose. 

Die Jusos zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Vereinsmitglieder und zugleich schockiert über die Notwendigkeit eines Sozialkaufhauses. Insbesondere die Tatsache, dass immer mehr Bürger trotz Erwerbstätigkeit von Armut bedroht seien, beschäftigte die Juso-Kreisvorsitzende Lara Herter. „Es ist inakzeptabel, dass mittlerweile fast jeder zehnte Berufstätige in Deutschland armutsgefährdet ist“, merkte Herter an. Die Bundesregierung müsse jegliche Formen von Armut entschiedener bekämpfen - die Jusos fordern deshalb die Erhöhung des Mindestlohns, aber auch zusätzliche gezielte Maßnahmen zur Verhinderung von Altersarmut. 

Die Juso-Gruppe war sich außerdem schnell einig, dass der Landkreis und die einzelnen Gemeinden das Sozialkaufhaus durch Zuschüsse besser unterstützen müssten. 

 

 
 

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