Jusos Zollernalb

Juso-Gemeinderätin Lara Herter: Redebeitrag zur Städtepartnerschaft mit Chambéry

Kommunalpolitik

Unsere Juso-Gemeinderätin Lara Herter hat sich in der vergangenen Gemeinderatssitzung zur Rahmenvereinbarung zwischen Chambéry und Albstadt zu Wort gemeldet. Ihr Beitrag (Hinweis: sowie auch in Zukunft alle Beiträge und Anfragen) ist hier im Wortlaut zu lesen.

Es gilt das gesprochene Wort:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, werte Damen und Herren,

für die breite Öffentlichkeit scheint die Rahmenvereinbarung nicht geschaffen zu sein: Zu umständlich formuliert sind die Zeilen, welche die Grundlagen unserer Städtepartnerschaft mit Chambéry künftig regeln sollen.

Dabei wäre es mehr als wichtig, vor allem junge Menschen für die gediente Freundschaft zu begeistern: Die Städtepartnerschaft wird heute von dem Engagement immer weniger Bürger getragen, die Alterserscheinungen sind spürbar, kaum jemand möchte nachrücken. Dieses dringliche Problem wird durch die Rahmenvereinbarung allerdings nicht angegangen. Während dem Lesen des Schriftstücks stellt sich wiederholt die Frage: Worin liegt der Zweck, was soll sich in Zukunft eigentlich ändern? Der Vereinbarung mangelt es an mutigen, klaren Neuerungen – Floskeln haben noch niemanden motiviert. Chambéryaner und Albstädter müssen sich überlegen, wie sie ihre Beziehungen am Leben halten:

Wiederholt wurde betont, die Beteiligung sinke wegen der Sprachbarriere und der Tatsache, dass das Reiseziel Frankreich nicht mehr derart reizvoll sei wie zu Nachkriegszeiten. Das mag sein, aber vielleicht liegt der Grund mitunter an fehlenden Anknüpfungspunkten. Die Kommunikation muss beispielsweise ausgeweitet werden, Twitter, Skype und Facebook spielen heute nun mal eine große Rolle. Diese unmittelbaren Wege zu gehen wäre einfach und eine wahrhaftige Erneuerung!

Die Rahmenvereinbarung darf schlussendlich nicht als Vorwand dienen, als Beweis, doch irgendetwas zu der Partnerschaft beigetragen zu haben.

Der mit Abstand interessanteste Impuls der Vereinbarung ist das geplante Aktionsprogramm: Es bleibt zu hoffen, dass zumindest in diesem Sinne darauf hingearbeitet wird, Ehrenamtliche zu werben und die Städtepartnerschaft in ihrer Ausrichtung in das Jahr 2014 zu holen.

Ich bin mir darüber bewusst, dass die Initiative für jene Vereinbarung von den Chambéryanern ausging. Doch ich bin der Meinung, wir sollten nun anregen, weniger zu schreiben und stattdessen beidseitig mehr, mehr neues zu tun!

Herzlichen Dank! 

 

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