Jusos Zollernalb

Drei Tage wie ein Abgeordneter

Allgemein

Unser Juso Vincent Schreiber nutzte die Gelegenheit um für drei Tage in die Rolle eines Abgeordneten der SPD zu schlüpfen. Ganz genau war es die Rolle von Dr. Martin Rosemann aus dem Wahlkreis 290 Tübingen. Im Sommer machte dieser Werbung für das Planspiel der SPD-Bundestagsfraktion, für welches jeder SPD-Abgeordnete einen Kandidaten nominieren sollte. Auch Vincent erfuhr über die Jusos von diesem Planspiel und bewarb sich mit seinen Zukunftsfragen bei Martin. Er wurde schließlich für das kostenlose Programm ausgewählt und startete am 16. Oktober seine Reise nach Berlin.

Zusammen mit ca. 100 anderen Jugendlichen erwartete ihn ein spannendes aber auch anstrengendes Programm. Direkt nach der Ankunft am Mittag wurde die erste Fraktionssitzung im Bundestag abgehalten, hier wurde der Fraktionsvorstand gewählt. Schon dies war komplizierter als gedacht. Denn im Gegensatz zur echten Fraktion war für die Planspiel-Fraktion keine Quotierung vorgesehen. Also wurde diese zu Beginn diskutiert, schließlich jedoch abgelehnt.

Erst gegen Abend ging es somit in die Arbeitsgruppen, welche bereits im Voraus eingeteilt wurden. Da unser Planspiel-Abgeordneter Vincent durch das Thema der Gewerkschaften vor Ort in seiner Juso AG vorbereitet war, konnte er sich gut in die Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales einbringen.

Diese Arbeit in der Gruppe mit ca. 20 Personen nahm die meiste Zeit in Anspruch. Am Ende sollte ein Antrag dabei herauskommen. Nebenbei gab es in Berlin auch noch etwas Zeit, vor allem am Abend, um die Hauptstadt und die anderen Teilnehmer kennenzulernen. Dadurch war die Atmosphäre untereinander bereits nach kurzer Zeit sehr gut und man konnte gemeinsam nach Lösungen und Kompromissen suchen.

Thematisiert wurden Werkverträge und Leiharbeit, sowie ein gerechtes anonymisiertes Bewerbungsverfahren für öffentliche Ämter. Die Themen waren grundsätzlich sehr vielseitig, da jeder seine eigenen Ideen einbrachte. Dadurch entstand auch das Problem, dass meist nur einer ein grobes Verständnis für die Problematik hatte. Trotzdem kam am Ende der zweitägigen Beratung  ein Antrag dabei heraus.

Dieser wurde abschließend am letzten Tag von der gesamten Fraktion mi den Anträgen der anderen AGs beschlossen. Darunter fanden sich Anträge aus Wirtschaft und Energie, Familie, Senioren und Jugend,  sowie Bildung und Forschung.

Bemerkenswert war für den Juso aus Albstadt der Antrag zur Angleichung der Bildungsstandarts. „ Ein Thema, welches mich auch sehr beschäftigt, denn die Kultusministerkonferenz kann die Bildungsungerechtigkeiten unter den Ländern bisher nur begrenzt ausmerzen.“, so Schreiber.  In diesem Bereich wurde bereits  vor der Veranstaltung das Kooperationsverbot in Frage gestellt und es bleibt zu hoffen, dass dieses auch weiterhin gelockert wird.
 

Doch auch im eigenen Bereich Arbeit und Soziales kam es mittlerweile zum Fortschritt in der realen Gesetzgebung. Wie die Planspieler bereits aus der echten Arbeitsgruppe der Fraktion im  Voraus erfuhren, sollte das Gesetz zur Leiharbeit und zu den Werkverträgen in der folgenden Woche beschlossen werden. Der Bundestag bestätigte dies am 21.10.. Dennoch dürften einige Planspieler das Thema mit diesem Gesetz noch nicht für beendet erklären.

Das Planspiel findet alle zwei Jahre statt und richtet sich an Schüler, Auszubildende und Studenten.

 

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